Fastfood Theater

WORTcycling

IMPROTHEATER | DO 29.06.2017 | FoolsTheater

Spontan, witzig und immer wieder verblüffend: Das preisgekrönte FASTFOOD THEATER (u.a. Publikumspreis der Bayerischen Theatertage und mehrere Siegertrophäen bei Impro-Wettbewerben) hat zum Thema „Anders wachsen“ ein Improtheater-Special in petto.

  DO 29.06. | 20 Uhr | Karten |   Es gibt noch Karten!
19 € | erm.: 17 € | Kinder (bis 14): 6 € | Abendkasse: plus 2 € | ermäßigt: Kulturkarte, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte


Video

  Video anschauen

Christine Sittenauer, Monika Eßer-Stahl und Markus Zett, drei Meister der Improvisation, bringen die Einfälle des Publikums in Sekundenschnelle auf den Punkt – kalkuliert unberechenbar, wahnsinnig schnell, unglaublich witzig und immer für eine Überraschung gut.

Seit mehr als 25 Jahren, mit mehr als 4.000 Aufführungen in München, Brasilien, Frankreich oder etwa Italien erfindet das Fastfood Theater das Improvisationstheater jeden Abend aufs Neue. Fastfood zeigt der Welt die Welt des Theaters – Tragödie, Komödie, Operette, Dada, Melodram und Fiktion. In Szenen, die genauso schnell entstehen, wie man schauen kann. Vorher wissen die Schauspieler nicht, was sie tun. Aber sie sind darauf vorbereitet.

Fastfood hat die Kunst der Improvisation zur Meisterschaft gebracht. Sich auf die Suche gemacht und andere Künste immer weiterentwickelt. Die Kunst der Freiheit. Die Kunst der Unabhängigkeit. Die Kunst der Inspiration. Die Kunst der Neugierde. Die Kunst des voneinander Lernens, der gegenseitigen Rücksichtnahme, der Verantwortung und des Respekts. Es kann nur glänzen, wer seinem Partner den Raum lässt, ebenfalls zu glänzen. Wer sich nicht überraschen lässt, kann niemanden überraschen.

Die Welt ist ihre Inspiration: Jede U-Bahn-Fahrt wird für Christine Sittenauer zum Fallbeispiel, jeder Spaziergang zur Rollenstudie und das (natürlich rein zufällig) belauschte Gespräch am Nebentisch zur Eingebung. Mit der Gruppe „Bühnenpolka“ und Partner Tobias Zettelmeier gewann sie zweimal das Stustaculum-Impromatch in der Studentenstadt Freimann sowie die Tunix-ImproOpen am Königsplatz. Ihre Erfolgsgeschichte schreibt sie inzwischen mit Fastfood weiter, und das mit ganzem Herzen, offenen Augen und hellwachen Ohren.

Leidenschaft ist bei Monika Eßer-Stahl immer im Spiel, ganz gleich was sie anpackt: Als Lehrerin und Coach – unter anderem in der Fastfood Improschule. Als Sprecherin ist sie gefordert, aus Worten Bilder und Gefühle werden zu lassen. Vor der Kamera ist subtiles Spiel gefragt, in inszenierten Stücken stellt sie vielschichtige Figuren dar. Und das Impro-Theater fordert ihre Spontaneität, da kann sie dann auf die Bühne gehen und die Sau rauslassen, ohne vorher zu wissen, was passieren wird. Das betreibt sie seit 2002 als festes Ensemblemitglied des Fastfood Theaters.

Seine erste Improvisationserfahrung sammelte Markus Zett im Selbstversuch. Den Spielraum, der dem Eleven am ehrwürdigen Anton-Bruckner-Konservatorium nicht gegeben war, holte er sich mit dem Projekt Chronik zurück. Ausgehend von Kurzmeldungen in Tageszeitungen improvisierte er fünf einstündige Solo-Abende und empfand – voll gepumpt mit Adrenalin – soviel Lust am Spiel wie nie zuvor. Als (zeitweiliger) Wahlmünchner musste er zwangsläufig beim Fastfood Theater landen. Dass er jetzt in Wien lebt, ändert daran nichts: Was zusammengehört, wird zusammen bleiben.