Alexander Hagelüken im Gespräch: Gibt es noch Gerechtigkeit?

FR 17.05.2019 | 20 Uhr | Gespräch | FoolsTheater

Aus der Reihe „Anders wachsen“: Wie Ungleichheit unsere Gesellschaft zerstört und was die Politik ändern muss – so lautet der Untertitel des Buchs „Das gespaltene Land“ von Alexander Hagelüken. Der renommierte Wirtschaftsredakteur der Süddeutschen Zeitung interviewt an diesem Abend Menschen aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Schauspielerin Lydia Starkulla begleitet die Veranstaltung mit Literarischem vom Feinsten.


Dauer: ca. 120 Min. (ohne Pause)
FR 17.05. | 20 Uhr | Karten | Es gibt noch Karten
regulär: 12 € | ermäßigt: 10 €
ermäßigt: Kulturkarte, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte

Alexander Hagelüken, leitender Redakteur für Wirtschaftspolitik der Süddeutschen Zeitung, leitet an diesem Abend eine Podiumsdiskussion, bei der Menschen aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft befragt werden. Im Einzelnen sind dies: Alexander Radwan (CSU), Mitglied des Bundestages, Thomas Mandl (SPD), Leiter der Volkshochschule Holzkirchen-Otterfing und studierter Philosoph, Melanie Striebeck, evangelische Pfarrerin aus Schliersee-Neuhaus, sowie Harro Colshorn, Vorstandsvorsitzender des Gemeinwohl-Ökonomie Bayern e.V.

Alexander Hagelüken, 1968 in München geboren, ist Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung für Wirtschaftspolitik. Während des Studiums der Volkswirtschaft in München arbeitete er beim Bayerischen Rundfunk. Danach begann er bei der SZ. 1997 wurde er Hauptstadtkorrespondent in Bonn/Berlin mit Schwerpunkt Arbeit, Soziales, Bildung und Umwelt. 2002 ging er als EU-Korrespondent nach Brüssel. 2002 deckte er den Vermittlungsskandal der Bundesanstalt für Arbeit auf, was zur Hartz-Kommission führte. Später enthüllte er, dass Griechenland seit Jahren die Euro-Schuldengrenzen verletzte, 2016 die geheimen TTIP-Verhandlungspapiere. Nach der Rückkehr aus Brüssel konzipierte er den Geld-Teil der SZ, etwa mit der Interviewreihe „Reden wir über Geld“. Daraus entstanden u.a. die Bücher „Der Kampf ums Erbe“, „Gangster, Gauner und Ganoven“ und „Die großen Spekulanten“. 2017 veröffentlichte er „Das gespaltene Land“ zum Thema Ungleichheit. In diesem Jahr erscheint „Lasst uns länger arbeiten“ über die Rente.


Und wo bitte bleibt da die Gerechtigkeit?

Die Schauspielerin Lydia Starkulla begleitet die Veranstaltung mit einer Lesung. Das Thema Gerechtigkeit, besser noch gesagt: Ungerechtigkeit, hat die Schriftsteller schon immer beschäftigt. Ob William Schakespeare, Heinrich von Kleist, Bertolt Brecht oder Mascha Kaleko – sie alle haben Worte gefunden, die uns nachdenklich stimmen, erheitern oder auch empören. Literarisches Futter vom Feinsten!