Holzkirchner Komödchen: Hummel im Himmel

ab SO 21.04.2019 | 20 Uhr | Theater | FoolsTheater

Nach dem großen Vorjahrserfolg „Das Wirtshaus im Spessart“ nimmt sich Regisseurin Lydia Starkulla mit dem Holzkirchner Komödchen nun das moderne Volksstück „Hummel im Himmel“ von Christian Lex vor. Das Stück besticht durch eine genaue Milieustudie und seinen liebevollen Humor, der auf bairisch besonders direkt und frech daher kommt. A richtige Münchner G’schicht mit Herz und Biss.


Dauer: ca. 90 Min. (ohne Pause)
DO 25.04. | 19.30 Uhr | Karten | Es gibt noch Karten
SA 27.04. | 20 Uhr | Karten | Es gibt noch Karten
SO 28.04. | 18 Uhr | Karten | Es gibt noch Karten
SO 05.05. | 18 Uhr | Karten | Nur noch wenige Karten!
SA 11.05. | 20 Uhr | Karten | Es gibt noch Karten
SO 12.05. | 18 Uhr | Karten | Es gibt noch Karten
SA 18.05. | 20 Uhr | Karten | Es gibt noch Karten
SO 19.05. | 18 Uhr | Karten | Es gibt noch Karten
regulär: 16 € | ermäßigt: 14 € | Kinder (bis 14): 6 € | Abendkasse: 2 € Zuschlag
Theatertag (25.04.): regulär: 12 € | ermäßigt: 10 € | Kinder (bis 14): 6 €
ermäßigt: Kulturkarte, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte

München, 1958 – In einem Hinterhof im Bahnhofsviertel hat sich der Kleinkriminelle Max Hummel mit den Damen aus dem „Club Paradiso“ und seinen Kollegen aus der Szene eine bunte Ersatzfamilie geschaffen. Ein Dorn im Auge ist ihm allerdings der „Capo“, der Chef des Viertels. Max versucht das Ruder im Viertel zu übernehmen, doch bevor der Plan so richtig aufgeht, passiert etwas ganz und gar Unpraktisches: Er stirbt.

Empört verlangt Max vom lieben Gott eine sofortige Rückkehr ins Leben. Und tatsächlich erhält er eine zweite Chance. Doch nur unter einer Bedingung: Er darf fortan nicht mehr lügen!

Es spielen: Albert Ambacher (Max Hummel), Jochen Geipel (der Brenner Biwi), Gisela Emmi Siade (die rote Ria), Renate Grötsch (Sophie), Regina Deflorin D´Souza (Leni), Daniela Scheuenstuhl-Anduleit (Gitti), Beate Kraft (Bernadette), Paula Baumgartner (Anna), Christian Hort (Capo), Karl Jakob (der Sittenpolizist Hoheneder), Manfred Demmel (ein Gast)
Regie: Lydia Starkulla
Autor: Christian Lex
Cocktail Paradiso
Nicht nur im „Club Paradiso“ wird der berüchtigte „Cocktail Paradiso“ serviert, sondern auch im KulturCafe. Den Cocktail gibt es an allen Spieltagen des Holzkirchner Komödchens – mit und ohne Alkohol. Was alles drin ist im sagenumwobenen Cocktail? Lassen Sie sich überraschen. Nur eines sei verraten: Er schmeckt einfach himmlisch.


Die Holzkirchner Schauspielerin und Regisseurin Lydia Starkulla, 1978 in Rosenheim geboren, lebte von 1997 bis 2010 in Berlin, wo sie an der „Theaterwerkstatt“ Schauspiel studierte und an verschiedenen Bühnen zu sehen war. Seit 2010 hat sie ihren Lebensmittelpunkt wieder in den Süden verlagert, ist aber im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs. Seit 2010 ist sie auch als Regisseurin tätig und inszeniert Stücke mit Profis und Laien. 2014 hat sie das ensemble peripher mitgegründet, ein anspruchsvolles Theater mit „frechem Weitblick und weiblicher Weltsicht“.

Im FoolsTheater ist sie auf der Bühne u.a. als „Fräulein Brehm“ sowie in den peripher-Produktionen zu sehen und arbeitet als Regisseurin für das Holzkirchner Komödchen sowie das Fools-Ensemble. Für das Fools-Ensemble des Freien Landestheaters Bayern leitete sie u.a. die erfolgreichen Aufführungen „Der Diener zweier Herren“ und „Pygmalion“.


Der Autor und Schauspieler Christian Lex wurde 1977 in Niederbayern geboren und ist dort auch aufgewachsen. Er schrieb sein erstes Stück schon, als er noch gar nicht schreiben konnte. Als Fünfjähriger diktierte er seinem älteren Bruder ein zwei Din-A4-langes Kasperltheaterstück. Das schaffte es zu recht nicht über das heimische Kinderzimmer hinaus. Über das Spielen und Inszenieren am Theater ist er zum dramatischen Schreiben gekommen und arbeitet seit 2004 als freier Drehbuchautor und ab und an auch immer noch fürs Theater und vermehrt auch wieder Prosa. Bei Christian Lex werden Komödien auch immer ein wenig tragisch, und Dramen auch immer ein Stück weit komisch. „Weil auch im Leben keine Seite ohne die andere funktioniert.“