OperaBrass: Bläserkonzert

SA 23.02.2019 | 20 Uhr | Klassik | Festsaal

Wenn sich die Blechbläser der Bayerischen Staatsoper zusammentun, um gemeinsam Musik zu machen, darf der Zuhörer ein abwechslungsreiches Programm erwarten. Die Reise führt in die – wie könnte es anders sein – Welt der Oper. Mit Hits zwischen Liebe und Tod. Von Monteverdi bis Gershwin. Mit von der Partie: der Holzkirchner Lokalmatador Uli Pförtsch an der Posaune.

Opera Brass

Dauer: ca. 130 Min. (inkl. Pause)
SA 23.02. | 20 Uhr | Karten | Es gibt noch Karten
regulär: 23 € | ermäßigt: 20 € | Kinder (bis 14): 6 € | Abendkasse: 2 € Zuschlag
ermäßigt: Kulturkarte, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte

Das Programm unter dem Motto „Opernhits zwischen Liebe und Tod“ durchstreift die Welt der Oper vom Barock bis zur Moderne und glänzt mit Auszügen aus Werken von Claudio Monteverdi, dessen Schaffen die Wende der Musik von der Renaissance zum Barock markiert. Nicht fehlen darf natürlich Klassik-Superstar Wolfgang Amadeus Mozart. Man denke nur an die „Zauberflöte“, eine der weltweit bekanntesten und am häufigsten inszenierten Opern.

„Das Ensemble begeistert mit virtuoser Technik, großer Musizierfreude und optimal aufeinander abgestimmtem Spiel. Egal ob Barock, Renaissance oder Moderne, die Musiker bestechen mit Blechblaskunst auf höchstem Niveau.“ (Maestro Zubin Mehta)

Auch Opern-Großmeister Giuseppe Verdi, der große italienische Komponist der Romantik, wird an diesem Abend gewürdigt. Als bedeutender Romantiker kommt auch Georges Bizet zu Gehör, dessen „Carmen“ zu einem der größten Erfolge der Operngeschichte wurde. Nicht ganz so bekannt, aber musikalisch nicht weniger wertvoll ist der Italiener Pietro Mascagni, der mit seinen Opern neben Leoncavallo und Puccini einer der wichtigsten Vertreter seiner Zeit ist. Der große Amerikaner George Gershwin bereicherte mit „Porgy and Bess“ die Musikgeschichte mit unsterblichen Melodien.

„Wozu braucht ein Orchester Streicher, wenn die Blechbläser so strahlend und so gefühlvoll, so kernig und so differenziert aufspielen können?“ (Wiesbadener Tagblatt)

Die Blechbläser der Bayerischen Staatsoper formierten sich 1994 unter dem Namen OperaBrass als Quintett. Das Blechbläser-Ensemble gehört damit zu den ältesten Kammermusik-Formationen aus den Reihen des Bayerischen Staatsorchesters. Bereits 1996 erweiterte sich das Ensemble mit Blick auf neue musikalische Möglichkeiten zu einer 10er- bis 12er-Besetzung und debütierte in dieser Formation mit erfolgreichen Konzerten im Münchner Cuvilliés-Theater. Stilistische Vielfalt, eine originelle Programmauswahl und eine nuancenreiche Blastechnik zeichnen OperaBrass seit Beginn aus. Mittlerweile sind OperaBrass mit dem Dirigenten Ivor Bolton, dem Vokalensemble King’s Singers und vielen weiteren renommierten Künstlern aufgetreten.

Zum Reinschnuppern: Video…

Die Ensemble-Mitglieder haben allesamt nicht nur Erfahrungen mit der sogenannten „Ernsten Musik“, sondern auch im weiten Feld der Unterhaltungsmusik und des Jazz. So arrangieren die Musiker speziell für ihre Formation Opern-Highlights, Jazz-Standards und Big Band-Evergreens, um populäre wie unbekannte Kostbarkeiten verschiedenster Genres dem Konzertpublikum schmackhaft zu machen.

Mit von der Partie ist der Holzkirchner Uli Pförtsch an der Posaune. Bereits während seines Musikstudiums an der Musikhochschule in München bekam er 1983 sein erstes Engagement als Erster Solo-Posaunist am Staatstheater Stuttgart, 1989 erfolgte der Wechsel zum Münchner Rundfunkorchester. Seit 1994 ist Uli Pförtsch Erster Solo-Posaunist im Bayerischen Staatsorchester.