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Prof. Dr. Klaus Wolf: Von Tassilo bis Gerhard Polt

SA 19.10.2024 | 20 Uhr | FoolsTheater | FoolsTheater

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Das Lob der Presse für Klaus Wolfs Betrachtungen der bayerischen Literaturgeschichte reicht von „Eine Fundgrube“ (Aichacher Zeitung) über „Hervorragend“ (Münchner Merkur) bis „Ein Muss für alle bayerischen Literaturfreunde und solche, die es noch werden wollen“ (Mittelbayerische Zeitung). Der Literaturprofessor fördert erstaunliche Perspektiven zutage.

Auch das Gedicht vom Tantenmörder aus der Feder von Frank Wedekind ist in Wolfs Buch „Bayerische Literaturgeschichte“ zu finden. Von den Tagen der Agilolfinger im 8. Jahrhundert bis zu dem Sprachvirtuosen Gerhard Polt reicht das Spektrum der dargebotenen und erläuterten Texte.

1300 Jahre Geschichte der Literatur auf dem Gebiet des heutigen Bayern werden von Prof. Dr. Klaus Wolf knapp, kundig und anhand vieler Beispiele vorgestellt. Die gut organisierte Themenvielfalt umfasst religiöse Literatur und mittelalterliche Heldendichtung – zum Beispiel das Hildebrandslied – ebenso wie die Literatur im konfessionellen Zeitalter mit Autoren wie Hans Sachs und Konrad Peutinger oder etwa Werken zwischen Türkenmode und Aufklärung beispielsweise von Johann Emanuel Schikaneder, dem Librettisten von Mozarts Zauberflöte, und ebenso Schöpfungen der jüngeren Geschichte und Gegenwart von Autoren wie Felix Dahn bis hin zu Herbert Achternbusch und Django Asül.

Es gibt viel zu entdecken, vielem wieder zu begegnen. Der Literaturprofessor hat unzählige Anregungen für neue Leseerlebnisse parat.

Das Buch „Bayerische Literaturgeschichte“ von Prof. Dr. Klaus Wolf ist im Verlag C. H. Beck erschienen.

Regulär 15 €
Ermäßigt* 13 €
Kinder & Jugendliche (-18 Jahre) 12 €

*Azubi, Studierende, Schwerbehinderte, Ehrenamtkarte