SA
25.03.

Anna Carewe & Oli Bott: Trance & Rythm

SA 25.03.2023 | 20 Uhr | Musik | Festsaal

„Hervorragend“ (Münchner Merkur)

Cello meets Vibraphone. Anna Carewe und Oli Bott spielen Musik ohne Grenzen: Ernste Musik, Unterhaltende Musik, Alte Musik, Neue Musik, Kompositionen und Improvisationen. Sie lassen die Grenzen zwischen den Genres und Epochen verschwinden und verführen das Publikum, neue Klänge zu genießen und bekannte Klänge neu zu erfahren.

Foto: Miroe

Das Duo spielte schon auf Festivals wie dem Beethovenfest Bonn und dem Musikfest Stuttgart und in renommierten Konzerthäusern , etwa der Philharmonie Berlin und Concertgebouw Amsterdam. 2019 veröffentlichten sie Ihre erste CD „Timescapes“ bei GLM Music.

„Es liegt an der Magie des Zusammenspiels der dynamisch, aber auch improvisatorisch feinnervig aufeinander reagierenden Duettpartner, dass selbst oft gehörte Gassenhauer wie Bachs „Air“, Erik Saties „Gnossienne No. I“ oder „Michelle“ von den Beatles neue Facetten gewinnen.“ (Jazz thing)

In ihrem aktuellen Programm „Trance & Rythm“ kombinieren sie Tänze und Rituale aus Klassik und Jazz vom 14. bis zum 21. Jahrhundert: Ciconia, Ortiz, Bach, Vivaldi, Satie, Ligeti, Ellington, Coltrane, Jobim – sie alle waren von Ritualen und Rhythmen fasziniert; ein Hörgenuss wie Anna Carewe und Oli Bott diese leidenschaftlichen Kompositionen miteinander verweben.

„Der Kontrast zwischen dem sonoren Ton des Cellos und der perlenden Leichtigkeit des Vibrafons ist äußerst reizvoll. Die Songs dieses Mini-Orchesters verwischen Grenzen zwischen Genres und Epochen und überzeugen ausnahmslos. Hervorragend.“ (Münchner Merkur)

Die englische Cellistin Anna Carewe erlangte im Alter von 16 Jahren in ihrer Heimat erstmals landesweite Aufmerksamkeit, als sie Preisträgerin des BBC-Wettbewerbs „Young Musician of the Year“ wurde. Im selben Jahr spielte sie Elgars Cellokonzert in der Londoner Royal Festival Hall, machte erste Aufnahmen für den Hessischen Rundfunk und begann ihr Studium an der Royal Academy of Music in London bei Florence Hooton und David Strange. Nach ihrem Abschluss mit Auszeichnung im Alter von 20 Jahren ging Anna nach Berlin, um ihr Studium bei Wolfgang Boettcher an der Hochschule der Künste und anschließend als Stipendiatin der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker fortzusetzen. Als Solocellistin des Ensemble Oriol (jetzt Kammerakademie Potsdam) wurde Anna eine bekannte Figur in der Berliner Musikszene. 2007 verliess sie das Ensemble, um sich verstärkt ihren eigenen Projekten zu widmen.

Anna Carewes Markenzeichen ist ihre bemerkenswerte Vielseitigkeit. Sie übernimmt die künstlerische Leitung ihrer eigenen Projekte und spielt Musik von Barock bis Moderne, Jazz und Improvisation. Gleichermaßen ist sie als Continuo-Cellistin auf historischen Instrumenten in mehreren europäischen Barockformationen zu Hause. Mit Gruppen wie dem Manon Quartett Berlin, dem Berlin Oboe Quartet, dem Musical- und Cabaret-Trio Panama Hat Trick oder im Duo mit dem Pianisten Philip Mayers war Anna zu Gast bei internationalen Festivals wie Tanglewood, Luzern, Bath, Musica Nova Brisbane oder Innsbrucker Festival für Alte Musik. Sie hat für die BBC und ABC (Australien) sowie für Rundfunkstationen in ganz Deutschland aufgenommen und mehrere CD-Produktionen als Kammermusikerin unter eigenem Namen erstellt.

Das Sheridan Ensemble, das Anna im Jahr 2007 gegründet hat, präsentiert innovative Konzertprogramme, die Musik aus unterschiedlichsten Epochen und Genres auf der Konzertbühne vereinen. Es war zu Gast auf vielen internationalen Bühnen und Festivals wie den Schwetzinger Festspielen, Ultraschall Festival Berlin, Konzerthaus Wien, Philharmonie Berlin, Cadogan Hall London und Concertgebouw Amsterdam. Seit Januar 2017 kooperiert das Sheridan Ensemble mit dem RIAS-Kammerchor, wobei mehrere Projekte in der Berliner Reihe des Chors verwirklicht wurden. Im Mai 2018 kuratierte Anna Carewe zum ersten Mal den „Tag der offenen Tür“ am Pierre Boulez Saal in Berlin mit dem Fokus auf Anton Webern. Sie freut sich auf ihr nächstes Engagement als Kuratorin in 2023.

Oli Bott studierte Vibraphon und Komposition am Berklee College of Music in Boston bei Lehrern wie Gary Burton und Bob Brookmeyer und schloß mit ’summa cum laude‘ ab. Seitdem freischaffender Musiker in Berlin, mehrere Stipendien des Berliner Senats, Kompositionsaufträge für sein eigenes Jazzorchester, Rundfunk- und Fernsehmitschnitte zahlreicher Konzerte im In- und Ausland, Sieger bei internationalen Wettbewerben wie NDR-Musikpreis für Jazzdirigenten, 1. Preis Leipziger Improvisationswettbewerb, Europ Jazz Contest und Wayne Shorter Award, USA.

Oli liebt es, gute Musik aller Stilistiken zu interpretieren und fühlt sich wohl, seine eigenen Geschichten über Werke der Klassik, des Jazz, des Rock und der Weltmusik zu improvisieren. So reicht sein Portefolio von der rumänischen Rockband ZMEI3 über die Arbeit mit der Cellistin Anna Carewe und dem Sheridan Ensemble (genreübergreifendes Ensemble von Barock und Klassik bis Jazz, Rock und Improvisation) bis zu seinem Jazz Quartett mit Markus Stockhausen, Oliver Potratz und Eric Schaefer. Er spielte auf Festivals wie WOMAD Festival, Electric Castle Festival, Schwetzinger SWR Festspiele, Schleswig Holstein Musik Festival, Niedersächsische Musiktage, Beethovenfest Bonn, WDR Jazz Festival Köln, Händel Festspiele Halle, Musikfest Stuttgart und Kurt Weill Fest Dessau.

Seit 2001 unterrichtet Oli Improvisation für klassisch ausgebildete Musiker und Musikerinnen in Berlin und gibt Workshops für das Education-Programm der Berliner Philharmoniker, die Hochschule der populären Künste Berlin, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus und die Landesmusikakademie Berlin. 

2022 bekam er vom Deutschen Bundestag den Auftrag zum Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Hymne Deutschlands eine 60-minütige Hommage an Haydns Werk zu komponieren, die er mit Anna Carewe, Markus Stockhausen, Oliver Potratz und Eric Schaefer produziert hat.

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Preise

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*Azubi, Studierende, Schwerbehinderte