SA
16.05.

Holzkirchner Symphoniker: Frühjahrskonzert

SA 16.05.2020 | 20 Uhr | Klassik | Festsaal

Abgesagt!

Das Holzkirchner Orchester unter der Leitung von Andreas Ruppert hat dieses Mal Beethoven, Kussewitzky und Schumann auf sein anspruchsvolles Programm gesetzt.

Den Anfang macht die Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 von Ludwig van Beethoven. Dessen einzige Oper „Leonore“, später umbenannt in „Fidelio“, hat eine komplizierte Entstehungsgeschichte: Die Uraufführung 1805 fand wenig Anklang, bedingt auch durch die Kriegszeiten. Nach diversen Kürzungen und Umarbeitungen brachte schließlich die 3. Fassung  im Jahr 1814 den großen Erfolg. Sie wird bis heute am meisten gespielt.

Es folgt das Kontrabass-Konzert in fis-moll des russischen Musikers und Komponisten Serge Kussewitzky (1874-1951). Dieser hatte ein fast väterliches Verhältnis zu Leonard Bernstein. Neben seiner Laufbahn als Kontrabass-Virtuose komponierte er selbst einige Stücke, darunter das vorliegende Konzert, das starke Anklänge an Strawinski und Ravel aufweist.

Als Solist fungiert Prof. Herbert Seibl am Kontrabass. Noch während seiner Studienzeit schloss sich der gebürtige Münchner als Solo-Kontrabassist dem renommierten Amati-Ensemble Berlin/München an. Dieselbe Funktion führte ihn an die Deutsche Oper Berlin, zu den Bamberger Symphonikern, an die Staatsoper Stuttgart und zu den Münchner Bachsolisten. 

Zum Schluss erklingt Robert Schumanns 4. Symphonie in d-moll von 1841. Sie wurde zum Geburtstag seiner Frau Clara mit geringem Erfolg im Gewandhaus Leipzig uraufgeführt, stand im Schatten der gleichzeitig erklingenden 1. Symphonie („Frühlingssymphonie“). Nach umfassender Überarbeitung wurde sie 1853 neu uraufgeführt, diesmal mit großem und bleibendem Erfolg. 

Die Holzkirchner Symphoniker haben sich in den über 26 Jahren ihres Bestehens von einem anfangs reinen Kammerorchester sehr bald zu einem veritablen sinfonischen Klangkörper entwickelt, der auch überregional bekannt ist und in regelmäßigen Konzerten im Frühling und im Herbst seine Zuhörer begeistert. Schwerpunkt sind die großen klassischen Symphonien, die weniger bekannten Werke der Romantik und Moderne sowie die großen Instrumentalkonzerte mit bekannten Solisten.

Preise

regulär 15 €
Jugendliche (bis 18) 1 €
Kinder (bis 14) 1 €
Abendkasse Zuschlag: 2 €