SA
16.11.

Holzkirchner Symphoniker: Herbstkonzert

SA 16.11.2019 | 20 Uhr | Klassik | Festsaal
Dauer: ca. 110 Min. (inkl. Pause)

Das Holzkirchner Orchester spielt Ludwig van Beethovens 6. Sinfonie „Pastorale" op. 68 sowie das Violinkonzert D-Dur op. 77 von Johannes Brahms, eines der bekanntesten Werke dieser Gattung. Als Solistin fungiert die junge Violinistin Elisabeth Heuberger.

Für das renommierte Holzkirchner Orchester unter der professionellen Leitung seines ständigen Dirigenten Andreas Ruppert ist der stuckverzierte Festsaal mittlerweile zum „Wohnzimmer“ geworden. Jede Saison beweisen die Symphoniker hier bei drei Auftritten ihr Können. Das erste Konzert in der Kultursaison markiert dabei traditionell das Herbstkonzert.

Die 6. Symphonie entstand in den Jahren 1807 und 1808, gleichzeitig mit seiner 5. Symphonie, jedoch völlig unterschiedlich in ihrem Charakter. Beethoven war ein großer Naturliebhaber und er legte hier seine Empfindungen bei den Ausflügen auf das Land zugrunde. Jedem der 5 Sätze gab er eine Untertitelung, die die besondere Stimmung charakterisieren sollte. Er wollte zwar keine ausdrückliche Programmmusik schreiben, doch ahmen die Instrumente z.B. deutlich hörbar Vogelrufe, Plätschern des Baches oder ein Gewitter nach. Die 5. und 6. Symphonie wurden zusammen mit dem 4. Klavierkonzert in einem 4-stündigen Konzert am 22. Dezember 1808 unter seiner Leitung im „Theater an der Wien“ uraufgeführt.

Brahms schrieb sein erstes und einziges Violinkonzert 1878, erst mit 47 Jahren. Es wurde unter seiner Leitung und mit seinem Freund, dem berühmten Geiger Joseph Joachim, am Neujahrstag 1879 im Gewandhaus Leipzig mit großem Erfolg uraufgeführt. Es zählt trotz seiner enormen technischen Anforderungen zu den berühmtesten Konzerten dieser Gattung. Wie bei seinen Klavierkonzerten stellt Brahms auch hier die Violine nicht als virtuoses Soloinstrument in den Vordergrund zu einem begleitenden Orchester, sondern sie ist Erste unter Gleichen in einem groß angelegten symphonischen Gesamtwerk.

Elisabeth Heuberger

Die in Bad Tölz geborene Geigerin Elisabeth Heuberger wurde bereits als 15-Jährige Jungstudentin in die Klasse von Prof. Mi-Kyung Lee (Hochschule für Musik und Theater München) aufgenommen und absolvierte dort nach dem Abitur 2011 ihr Bachelor Studium. Zudem führte ihre Ausbildung sie nach Tokio an die University of Arts. Seit September 2018 ist sie Master Studentin in der Violinklasse von Prof. Markus Wolf (Musikhochschule München).

Solistische Auftritte hatte sie u.a. mit den Holzkirchner Symphonikern, dem Philharmonischen Orchester Isartal, den Bad Reichenhaller Philharmonikern sowie bei den Kinderkonzerten der Münchner Philharmoniker.

Nach zwei Jahren in der Orchesterakademie der Bayerischen Staatsoper hat Elisabeth Heuberger einen Zeitvertrag in der 1. Geigen-Gruppe des Bayerischen Staatsorchesters inne.

Preise

regulär 15 €
Kinder & Jugendliche (bis 18) 1 €
Abendkasse Zuschlag: 2 €