Ausstellung im Foyer

Fiona – Werk: Inge Zuck

Inge Zuck:
Faces & Figures

bis mindestens 23.12.
DI-FR 17-22 Uhr

„Alles was zählt, ist die Intuition“, meinte schon Albert Einstein.

Und damit sind wir schon beim Thema, denn die Leidenschaft der Künstlerin Inge Zuck gilt der intuitiven Malerei. Ihre Bilder lassen sich nicht in ein Schema pressen, sie entwickeln sich im Dialog zwischen Leinwand und Künstlerin. Was intuitiv entsteht, lässt sich rational nicht erklären. Die Energie, die in ihr steckt, wird auf die Leinwand transferiert und somit ist jedes Bild ein kleines Stück von ihr selbst.

Sie spielt mit hohen Kontrasten, kraftvollen Farben, aber auch zarten Nuancen und Collagen, die den Betrachter dazu einladen, das Bild zu erfühlen und darin einzutauchen.

Ihre expressiven Gesichter werden durch die Augen dominiert, eingebunden in eine surreale Umgebung. Augen als Spiegel der Seele – mal sehnsüchtig, mal verträumt, mal herausfordernd, mal wütend, fast schon hypnotisch.

Lassen Sie sich in ihren Bann ziehen und vergessen Sie für einen Moment alles um sich herum. Träumen Sie! Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Verrückte Figuren in abstrusen, surrealen Traumwelten laden Sie dazu ein, Ihnen eine kleine Geschichte zu erzählen. Tauchen Sie ein und lassen Sie sich aus dem Alltag entführen!

Inge Zuck kam 1960 in Mühldorf am Inn zur Welt. Sie lebt seit 2011 in Bruckmühl, ist verheiratet und hat zwei Töchter. Sie studierte und promovierte zum Dr.rer.nat. im Fach Chemie an der Universität Regensburg.

Ihre Werke waren schon in zahlreichen Ausstellungen zu sehen: Wien, Salzburg, Innsbruck, Venedig, San Marino, Montecosaro, Verona, Lerici, Cervia, Ravenna, Bertinoro, Ferrara, Artbox Project World 1.0, Art Basel Miami, Barcelona, Swissartexpo Zürich, Prag.


Werk: Lotte Koch

Lotte Koch:
Kapriolen

verschoben auf 2022
DI-SA 17-23 Uhr & MI 10-12 Uhr

Die Valleyer Künstlerin überschreitet dynamisch die Grenzen zwischen Farbe und Strich, Fläche und Form, Flora und Abstraktion. Lotte Koch thematisiert dabei immer wieder die Durchlässigkeit dieser Grenzen: Zäune, Ein- und Ausgänge, Mauern und Wege, Geflechte, besonders aber sind ihr Zwischenräume wichtig. Diesen Zwischenräumen gibt sie ein plastisches, fast körperliches Eigenleben, strukturiert durch Kanten und Ränder, Kontraste und farbige Übergänge.

Lotte Koch liebt es, Kapriolen zu schlagen und „Vielheiten“  zu zeigen. So gibt es für sie niemals die eine Tür, den einen Löffel, die eine pflanzliche Formation, sondern stets noch eine oder viele andere. Das zeigt sich in ihren Zweiheiten, Dreiheiten und Serien.

Lotte Koch hat lange als Grafikerin gearbeitet. Seit etwa 30 Jahren beschäftigt sie sich damit, wie Strukturen malerisch wiedergegeben werden können. Sie findet ihre Motive in ihrer unmittelbaren Umgebung, im Garten, an der Mangfall, aber auch auf Reisen, in den Bergen, in den Wüsten, an Küsten. Sie beobachtet genau die Anordnung von Hölzern, Steinen, Geflechten, Faltungen, Zäunen, Dächern oder etwa Netzen.

Lotte Koch fertigt zuerst Skizzen auf ihrem Aquarellblock an und übersetzt diese dann in ihrem Atelier in großformatige, abstraktere Bilder. Dort bringt sie Farben, Fugen, Striche, Konturen, Zyklen, Paletten in Bewegung und lässt sie Kapriolen schlagen.